Schuljahr 2014-2015 - Rückblicke

AL-Kurs gründet erste Schülerfirma

Die Sekundarschule in Arnsberg gründete bereits 2014 in der Jahrgangsstufe 6 ihre erste Schülerfirma. Die Schüler des Arbeitslehrekurses „Wirtschaft“ hatten viele gute Geschäftsideen für eine Schülerfirma. Entschieden haben sie sich aber erst einmal für den Verkauf von Getränken in der Schule. Allerdings sollten nicht irgendwelche Getränke, sondern faire Produkte aus Bigge-Olsberg verkauft werden. Die alkoholfreien „JOSY“ Getränke werden dort von Menschen mit Behinderungen produziert. Die JOSEFS-Brauerei wurde im Jahr 2000 gegründet und bietet Menschen mit Behinderung sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Die JOSEFS-Brauerei ist die erste behindertengerechte Firma zur Getränkeherstellung in Europa. 

Ziel einer Schülerfirma im Rahmen der Berufsvorbereitung ist es, möglichst realitätsnah und handlungsorientiert auf die Berufswelt mit ihren vielfältigen Arbeitsabläufen vorzubereiten. Nach einem Gespräch mit dem Vertriebsmanager der JOSEFS-Brauerei Philip Schaus stand der Entschluss der Schüler schnell fest. Unterstützt werden die 16 Schüler von ihrem Lehrer Roolf Rieken, der im AL-Kurs „Wirtschaft“ nun theoretisches Wissen mit praktischer Umsetzung verknüpft. Mit dieser Geschäftsidee wurde die Volksbank Sauerland kontaktiert, denn auch eine Schülerfirma benötigt ein richtiges Konto. Bei dem Marketingleiter der Volksbank Helmut Schulte fanden die Schüler sofort ein offenes Ohr. Nicht nur ein kostenfreies Girokonto wird jetzt eröffnet, sondern es gibt sogar noch ein zusätzliches Startguthaben von 500€ für die erste Rechnung, die jetzt bezahlt werden muss.

Zum ersten Gespräch in der Sekundarschule wurde Helmut Schulte vom angehenden Bankkaufmann Pascal Nölke begleitet, der den Schüler aus erster Hand berichten konnte, was von Auszubildenden heute erwartet wird. Die sehr gut besuchten Tage der offenen Tür wurden dann auch gleich für eine erste Umfrage und Marktanalyse genutzt. Ab jetzt heißt es für die Schüler: Lieferscheine kontrollieren, Überweisungen tätigen, Preise festlegen, Werbung machen, Bilanzen erstellen u.v.a.m. Darüber hinaus wird in Kürze über die Gründung einer Schülergenossenschaft nachgedacht.

 

 

zdi-Roboterwettbewerb 2015:

13 Schülerteams waren am 22. Mai 2015 beim fünften von insgesamt zehn Regionalausscheidungen der Kategorie Robot-Game des diesjährigen zdi-Roboterwettbewerbs in Meschede am Start. In der Kategorie für gemischte Schülerteams hatten die Teilnehmer mit ihren selbst gebauten und selbstprogrammierten LEGO Mindstorms®-Robotern in einer vorgegebenen Zeit einen Parcours zu absolvieren. Austragungsort war die Fachhochschule Südwestfalen.

Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs heißt „Nachhaltige Nahrungsmittelproduktion“. Dabei sind auf einer 200 mal 150 cm großen Spielmatte symbolisch Nahrungsmittel zu ernten, zu transportieren oder zu verkaufen und auf die richtige Lagertemperatur zu achten. Für alle erfolgreich bewältigten Aufgaben gibt es Punkte. Wie und in welcher Reihenfolge der Roboter die Aufgaben bewältigt, bleibt dabei den Teams selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass verschiedene Gegenstände wie Schulverpflegung, Getreide oder Lebensmittel für den Wochenmarkt an die richtigen Orte gebracht werden. 

Als jüngstes Team platzierten sich die „Die Einsteiger“ der Sekundarschule Arnsberg auf Platz 8. Vier Arnsberger Schulen haben am diesjährigen Roboterwettbewerb teilgenommen. „Die Einsteiger“ konnten sich hinter den „Robots“ vom FSG (Platz 4) und vor den „RobTheRobots“ vom Laurentianum (Platz 10) und den „Pro-Game“ vom SUG (Platz 11) platzieren. Zum Abschluss gab es auch in diesem Jahr wieder eine Medaille für jeden „Einsteiger“.




 

Präzise Gefühle

ein Kooperationsprojekt zwischen Schülern des Jahrgangs 7 und dem Kulturbüro der Stadt Arnsberg

 

Ist es möglich, als Nicht-sehender-Mensch eine Kunstausstellung zu besuchen?

Welche „inneren Bilder“ und Vorstellungen haben Kinder, die Kunstwerke konkreter Kunst betrachten? Ist es möglich, diese Assoziationen und Gefühle so präzise zu formulieren, dass auch andere Menschen eigene Bilder dazu entwickeln können? Am Freitag, den 26.2.15 besuchten 9 Schülerinnen und Schüler die Ausstellung „Präzise Gefühle“ des Sammlers Jürgen Schroth mit dem Ziel, ihre eigenen „Kopfbilder“ bei der Auseinandersetzung mit den Kunstwerken auf Audioführern festzuhalten. Dazu begaben sich die Schüler als erstes in die Rolle Nicht-sehender-Menschen und nahmen die Ausstellung mit all ihren anderen Sinnen wahr: Der Boden im Kloster Wedinghausen ist uneben und quietscht beim Laufen, manche Räume sind heller als andere und es riecht ungewohnt. In der zweiten Runde versetzte sich die Hälfte der Schüler in Museumsführer und geleitete die „Blinden“ an jeweils ein Kunstwerk um es zu beschreiben. Im anschließenden Austausch zwischen Blinden und Sehenden stellte sich heraus, dass trotz der genauen Beschreibung der Sehenden jeder Blinde sich ganz eigene Vorstellungen – „Bilder im Kopf“ – gemacht hat und dann recht überrascht war, wie das Kunstwerk in Wirklichkeit aussah. Somit wurde den Schülern schnell deutlich, dass sie zwar eine konkrete Beschreibung des Bildes anfertigen können, es aber keine allgemeingültige „Wahrheit“ über ein Kunstwerk gibt, die sie anderen „nahebringen“ müssten. Die Schüler suchten sich in Zweiergruppen ihr Lieblingskunstwerk aus und formulierten eine genaue Beschreibung und ihre Assoziationen, die Ihnen beim ersten Kontakt mit dem Kunstwerk in den Kopf schossen. Die Aufnahme dieser „Beschreibungen“ mit einem echten Theatermikrofon war sehr aufregend und spannend! Wir hatten einen tollen, kurzweiligen Nachmittag im Kloster Wedinghausen und hoffen, viele Besucher mit den Audioführern, die in der Ausstellung erhältlich sind, durch die Ausstellung zu begleiten.

 

Platz 1 für unsere Fußballer

Die Mannschaft belegte im Schuljahr 2014/15 beim Turnier der DFB-Schulen in Lippetal den ersten Platz.

 

Autorenlesung - Juma Kliebenstein

Juma Kliebenstein begeisterte im Rahmen der diesjährigen Autorenlesung alle sechs Klassen der Jahrgangsstufe 5 mit ihren Lesungen und Geschichten. Nach eigenen Aussagen ist sie selbst „sehr gerne Kind gewesen. Und deshalb habe ich irgendwann auch angefangen, Bücher für Kinder zu schreiben“. Die Schülerinnen und Schüler waren nicht nur fasziniert von den Akteuren in den Geschichten ihrer Bücher, sondern erfuhren auch viele Einzelheiten aus dem Leben der Autorin. Für eine ganz persönliche Widmung standen die Schülerinnen und Schüler nach jeder Lesung sehr gerne in langen Schlangen an. Juma Kliebenstein las aus folgenden Büchern:

  • „Der Tag, an dem ich cool wurde“
  • „Die Nacht, in der ich supercool wurde“
  • „Tausche Schwester gegen Zimmer“
  • „Bettys ultimativer Berater-Blog. Kein bisschen schlauer“
  • „Bettys ultimativer Berater-Blog. Peinlich geht immer“

    

 

 

Spiel- und Sportfest

Das diesjährige Spiel-und Sportfest hat wieder erfolgreich und bei bestem Wetter auf dem Sportplatz im Eichholz stattgefunden. Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher nahmen einige Tage später stellvertretend die Urkunde für ihre Klassen entgegen.

 

 

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